Leitungs­kongress 2026

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Session 6 – André Häusling

André Häusling holte sein Publikum ab bei einem Grundgefühl der Verunsicherung durch eine zunehmend komplexe Welt. Auch Kirchen und Gemeinden hätten mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen. Um diesen zu begegnen, stellt er fest: „Wir müssen etwas ausprobieren, dann erkennen, was dabei rauskommt, und dann reagieren. Wir brauchen ein neues Denken, weil die Denkmuster aus der komplizierten und einfachen Welt in der komplexen Welt nicht mehr funktionieren.“

Zukunft müsse anders gedacht und Spannungsfelder ausgehalten werden. „Was uns vor allem weiterhilft in der komplexen Welt, ist, uns wieder an unsere Vision zu erinnern. Fangt wieder an zu träumen! Martin Luther Kind hat nicht gesagt: I have a plan. Er hat gesagt: I have a dream.“ Auch Leitung müsse neu gedacht werden: verteilte Leitungsrollen, keine Machtzentrierung, stattdessen mehr Befähigung von Mitarbeitenden: „Es ist ein beidseitiger Prozess, wenn wir Menschen befähigen. Eigenverantwortung muss gelernt werden.“ Auch Wertschätzung spiele eine große Rolle: „Hast du mal deine Mitarbeiter gefragt, wie viel Wertschätzung und Anerkennung sie momentan für ihre Arbeit bekommen?“ Schließlich müsse auch Zusammenarbeit neu gedacht werden: „Oft wird gefragt: Wer ist dafür verantwortlich, dass an dem System von Zusammenarbeit gearbeitet wird? … Es liegt nicht an denen da oben oder denen da unten. Ihr werdet es nur als Team schaffen.“

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