Leitungs­kongress 2026

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Session 5 – Opener mit Sarah Marie und Chor

Voller Freude und Erwartung startet der Freitag – Tag 2 des Willow Creek Leitungskongresses. Wurzeln – Tradition – altehrwürdige Hymnen – diese Connection ist es, die das Worship-Kollektiv Central Arts zu ihrem starken Lobpreis inspiriert hat: Mit „What a friend we have in Jesus“ groovt sich die Halle gemeinsam ein, die Stimmung ist gut. Der nächste Song „In Christus ist mein ganzer Halt“ führt die Wurzelthematik weiter und tausende Menschen stehen andächtig singend in der Halle mit bewegten Stimmen. „Du bist würdig, du allein“ führt die Besucher der Westfalenhalle noch tiefer in die Anbetung.

Als Spoken Word-Künstlerin und Autorin Sarah Marie die Bühne betritt, verstummen zwar die Stimmen der Musiker und des Publikums, während die Instrumente die Worte musikalisch untermalen. „Meine Seele, werde still, und hör, was Gott dir sagen will…“ Sarah Maries Text ist Balsam für die Seele und holt Menschen ab, die sich nach Verständnis sehnen. Dafür, wie kräftezehrend und herausfordernd Zeiten des Wartens sein können. „Zwischen Pflanzen und Blühen braucht es halt Zeit, oft ganze Jahreszeiten, bis die Samen sich aufspalten und die Knospen, die sie halten, in bunten Farben weit entfalten.“

Im Rückblick trotz Wartezeiten auch Gottes Güte erkennen zu kennen, davon handelt der nächste Song der Band, der Sarah Marie von der Bühne begleitet. „Goodness of God“ – ein Song, den mittlerweile auch fast jeder kennt, überrascht zum Ende des Worshipblocks mit mehreren Personen, die bislang nicht Teil der Band waren. Ein Feuerwehrmann mit Reflektorjacke und Helm, eine Mutter mit ihrem Schulkind an der Hand, eine Dame im Krankenschwester-Outfit und ein junger Mann mit Downsyndrom sind Teil des Chores, in den sich nach und nach immer mehr Personen einreihen: Menschen aus offensichtlich verschiedenen kulturellen Backgrounds, Lebensphasen nd beruflichen Hintergründen. Besonders bewegend ist eine Frau, die im Rollstuhl sitzt. Man merkt ihr an: Sie sing nicht nur mit, sie fühlt den Song. Und obwohl sie nicht über die Bühne laufen kann wie die anderen, sieht man, wie sie tanzt. Auf ihre Weise, mit Armen und Mimik und offensichtlicher Freude. Das Moderatoren-Duo Daniela Mailänder und Steffen Kern betreten nach dem letzten Song die Bühne und letzterer stellt fest: „So sieht Segen aus, so sieht Gemeinde aus. Eine Gemeinschaft von verschiedenen Menschen mit Behinderungen, mit Begabungen, mit verschiedener Herkunft, mit und ohne Kinder, ältere und jüngere, mittelalte und ex-jüngere. Als Gemeinde sind wir eine Gemeinschaft der Bedrückten und Geplagten. Darf ich euch mal fragen: Seid ihr das in euren Gemeinden? So mühselig und so beladen, so getragen und gesegnet? Je vielfältiger ihr seid, desto reicher. Denn eure Einheit besteht einzig und allein in Jesus Christus.“

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